Junioren D - 3. Runde
Nach dem Vollerfolg mit vier Punkten aus der letzten Runde (ein grosses Dankeschön noch an unseren Interimstrainer Böbstu!), wollte man diese Leistung heute bestätigen und sich somit den Weg in die abermalls angestrebte obere Tabellenhälfte ebnen.
Mümliswil : Tigers Härkingen-Gäu (1:12)
Die Vorzeichen der Partie gegen die Tigers waren wie immer etwa die Selben. Wir wollen endlich wiedermal gegen den ständigen Rivalen punkten. Nach dem Saisonstart und der Formkurven beider Teams, schien dies für einmal sogar gut möglich zu sein. Das Spiel startete zu erst ausgeglichen. Offensiv waren wir trotz wenig Gelegenheiten stets bemüht, weniger Angagement und Willen zeigten wir aber in der Verteidigungsarbeit. Vor unserem Tor wurde es von Minute zu Minute gefährlicher, die „2. Bälle“ landeten mehrheitlich bei der Konkurrenz und auch die Zweikampf-Bilanz sprach gegen uns. So war es eine Frage der Zeit, bis wir in Rückstand gerieten – das 0:1 kam. Danach wurden die auf uns zukommenden Angriffswellen immer erdrückender. Nur selten konnten wir eine lange Ballbesitzphase verbuchen und durchatmen. Offensiv setzten wir höchstens noch zeichen durch Abschlüsse aus der zweiten Reihe, diese strahlten aber meist keine grosse Gefahr aus. Zur Pause lagen wir mit 0:4 hinten. In der Halbzeit musste an einigen Schrauben gedreht werden, wenn wir diese Partie noch gewinnen wollten. Das wichtigste war, dass wir keine Pässe mehr in unseren Slot zuliessen, denn so hatten wir alle Gegentore erhalten. Ein 4-Tore-Rückstand ist im Unihockey zweifelsohne noch aufzuholen, das gab uns Mut und Hoffnung. Kurz nach Anpfiff mussten wir den 5. Gegentreffer hinnehmen. Die Reaktion darauf war vorbildlich, wir fanden besser ins Spiel und kamen zu mehr Torchancen. Dadurch konnte Livio auf Pass von Nelia das 1:4 erzielen. Der restliche Verlauf des Spiels erinnerte an die vorhergegangen Partien gegen die Tigers. Wir hatten Abschlüsse und konnten in vielen Bereichen mithalten, die Entscheidenden Situationen waren aber gegen uns. In den letzten 10 Minuten liessen wir unsere Köpfe hängen und verteidigten nur noch mit halber Entschlossenheit. So kassierten wir unnötige und teils unglücklige Gegentore, das zeichnete uns stark. Die Frustration war gross! Trotzdem darf es nicht passieren, dass wir uns aufgeben und unseren Teamspirit verlieren – nicht zuletzt aufgrund unserer Mentalen Leistung mussten wir uns nämlich mit 1:12 geschlagen geben.
Mümliswil : Baden-Birmensdorf (2:8)
Die eigentlich viel wichtigere Partie des Tages war gegen Baden-Birmensdorf. Sie waren unsere Tabellennachbarn und uns war klar, dass ein Sieg durchaus möglich war – auch wenn es schwierig werden dürfte. Nach dem ersten Spiel konnte man sich wieder sammeln und der Kampfgeist war, wie selten zuvor zu spüren. Ein gutes Zeichen dafür ist jeweils der Schlachtruf, dieser ertönte mit einer Rekordverdächtigen Lautstärke durch das teils verschneite Baselbiet. Die erste Halbzeit gelang uns aber auch diesmal nicht wunschgemäss. Wir spielten definitiv das bessere Unihockey als noch im Spiel zuvor, aber trotzdem gelang es uns nicht, unsere Spielweise dem Gegner aufzuzwingen. Die Gegner zogen aus allen möglichen Winkeln und Ecken ab, möglich war das hauptsächlich weil wir die Vorhand zu wenig verteidigten. Die meisten Bälle wurden aber von Torhüter Lieni in gewohnter Manier gehalten. Er schob hin und her, flog mal durch die Luft und verkürzte die Winkel ohne zu zögern – ohne seine Leistung wäre das Resultat zur Pause definitiv höher ausgefallen. Danke Lieni! Die Hypothek war aber auch in dieser Partie ein 0:4. Mit einer kleinen Umstellung der Linien und dem Hinweis, das wir mehr Geduld haben müssen, um zu guten Möglichkeiten zu kommen, starteten unsere Guldentaler*innen in die letzten 20 Minuten des Tages. Diesmal gelang der Start gut, Eliah traf zum 1:4 und brachte so neuen Schwung in unser Angriffsspiel. Die Restzeit gestaltete sich offen, wir konnten mithalten. Sebi traf für uns noch zum 2:5 Zwischenstand. Die letzten Minuten bekamen wir noch einige Gegentreffer und verloren das Spiel mit 2:8. Sicherlich nicht die Ergebnisse, welche wir uns gewünscht hatten. Trotzdem darf diese Runde (vorallem das zweite Spiel) uns positiv stimmen! Im Training muss nun an der Verteidigung gearbeitet werden, denn 20 Gegentore aus 80 Minuten sind zu viel, um mit den ganz Grossen mitzumischen. Im Spielplan geht es am 03.12.2023 weiter, diese Runde wird uns dann definitiv aufzeigen, wo es für uns bis Ende Saison hingehen kann.
