Vereinswanderung
Aufgrund abnehmender Teilnehmendenzahlen in den vergangen Jahren, wurde von Mario und seinem Team ein neues Format kreiert.
Um 11 Uhr besammelten sich gut 20 Wanderlustige auf dem Lindenplatz. Die Wanderlust indes, musste beim diesjährigen Ausflug jedoch gar nicht all zu hoch sein, denn schon nach 20-minütigem Marsch, durfte man auf dem Stolten schon wieder ausruhen. Nicht nur das, dort wurde mit Tee, Tee mit Schuss, lötigem Schuss und herkömmlichen Gerstentrunk die Wanderschar empfangen. Im Verlaufe des Nachmittags zauberte die Truppe dann auch ein Risotto über dem Feuer, welches selbst in den südlicheren Regionen nicht hätte besser gemacht werden können und dies sagt hier nun einer, welches ein abtrünniger eben jener ist… das soll also etwas heissen! Bis gegen 16 Uhr durfte man es sich also bei Speis und Trank und an der Wärme des Feuer gemütlich machen. Dass das Feuer ständig Wärme absonderte, war indes nicht eine Selbstverständlichkeit, denn das vorhandene Holz zeigte einige Mängel auf. Dem Holzspender war sich nicht bewusst, dass Holz das gefroren ist, bei allfälliger Wärme sich dann in nasses Holz verwandelt. Holz-Lehrlingsausbildner Probst nahm sich dann aber dessen an und verschaffte sich mittels ausgeklügeltem Ausbildungsplan einen Weg, wie das Holz trocken werden kann und somit alle glücklich.
Gegen 16 Uhr machten sich dann die ganze Schar auf, da man in der Hagli-Beiz für ein feines Fondue angemeldet war. Der Marsch via Stoltenbrünneli, Heiterberg ins Reckenkien und somit ins Hagli hätte eigentlich keine grosse Erwähnung gebraucht. Jedoch sorgte Lars mit einer artistischen Einlage, welche seinesgleichen sucht, für allgemeine Erheiterung. Der Bodenfrost nutzte eine kurze Unachtsamkeit seitens Lars aus und beförderte ihn kurzerhand in die Waagrechten. Gott-sei-Dank federte ihn Mami-Andreas’s Thermoskanne auf, sodass weder Papi-Benno’s Trend-Winterjacke noch seinem Rücken was passiert ist. Die Thermoskanne allerdings nahm bleibenden Schaden. Die vorhandenen Vorstandsmitgliederentschieden in einer Sondersitzung vor Ort einstimmig, dass auf Vereinskosten ein adäquater Ersatz besorgt werden soll. Ohne weiterer einschneidender Ereignisse, vielleicht abgesehen von Flöru B., welcher beim Hochlaufen dampfte wie eine Lokomotive aus dem 19Jh., erreichten wir die Haglibeiz. Gegen 20:30 verabschiedeten sich die ersten (etwas älteren Semester) und liessen die Gruppe in folgendem Zustand zurück:
Man spielte mit dem Weihnachtsbaumschmuck
Man stand auf den Stühlen
Man war betrunken
Man schlief gemütlich inmitten der lärmenden Kollegen
Man war sehr betrunken
Man war enttäuscht, dass die Musikboxe nicht lauter gemacht werden konnte
Man war sternhagelvoll
Die Vereinswanderung 2024 war ein voller Erfolg. Die Organisation von Mario und Team war sensationell und es war für alle was dabei. Danke Muri+Team!!!
Hoffentlich gibt es im Jahr 2025 eine ähnliche Ausgabe und nun wissen ja alle, dass es sich lohnt dabei zu sein…
Rütsched- und machets guet!